LeserInnenbriefe 08/05

Liebe Anna, lieber Frank, herzlichen Dank für die letzten Hefte, insbesondere aber Dank und Anerkennung unserem Genossen Ulrich Huar, der mit der Vollendung der Reihe “Stalins Beiträge …” eine kolossale Arbeit zu Ende gebracht hat. Kolossal in Bezug auf die Fülle des zu verarbeitenden Datenmaterials als auch und vor allem hinsichtlich der Wichtigkeit der materialistischen Darstellung und Analyse gerade dieser Epoche des erfolgreichen Aufbaus und der Verteidigung der Sowjetgesellschaft. Somit sind nun die Revisionisten (welche sich selber ja für Kommunisten oder noch was Höheres halten) und natürlich auch die anderen aufgerufen, ihre fundierte Kritik vorzutragen.

Beeindruckt sind wir desweiteren von den Einblicken, die uns Kurt Gossweiler mit dem Sonderheft “Wendebriefe” in seine private Post ermöglichte. In den überaus warmherzigen und unbedingt aufrichtigen Briefen kommen seine Erfahrungen im Klassenkampf, seine Weitsicht und Lernfähigkeit sowie seine unverbrüchliche Treue zum Marxismus/Leninismus zum Ausdruck. Er gibt damit vor allem der bewußten Jugend, aber natürlich auch uns weniger Jungen Kraft, Zuversicht und Mut für ein aufrechtes Leben im Dienst der Befreiung der Arbeiterklasse und damit der Menschheit.

A.V., Dresden

 

Herzliche Grüße für Genossen Frank Flegel, die Redaktion „offensiv“; Autoren sowie Leser der Zeitschrift aus Wroclaw, Polen. Lieber Genosse Frank, herzliche Grüße und beste Wünsche für Dich und alle Genossen von „offensiv“. Vielen Dank für systematisch und kostenlos mir eingereichte jeweilige Nummers von „offensiv“, die ich gründlich und mit großem Interesse lese. Nochmals beste Grüße aus Polen!

Zbigniew Wiktor, Wroclaw, Polen

Sehr geschätzter Herr Flegel, für die mir auf meinen Wunsch hin zugesandten Ausgaben 4/05 – 6/05 von „Offensiv“ möchte ich mich herzlich bedanken. Die Ausgaben 4/05 und 5/05 habe ich mit großem Interesse und Kenntnisgewinn gelesen und ich habe Appetit auf mehr bekommen. Jedenfalls wäre ich Ihnen ein weiteres Mal dankbar, wenn Sie mir eine Art Verlagsprogramm bzw. Inhaltsangaben oder Titel von Ausgaben „Offensiv“ der Vergangenheit zusenden könnten. Vielen Dank für Ihre Bemühungen,

H.J., Colditz

Lieber Frank, offen-siv 6/2005 ganz große Klasse. Da schreibt der Gerhard Feldbauer wichtige Tatsachen. Aber, aber… diese Orthographie kann selbst mit der Rechtschreibreform nichts gemein haben. … Klar, der Inhalt ist wichtiger, …aber, nee!

D.H., Recklinghausen


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Irene und Gerhard Feldbauer: Sieg in Saigon. Erinnerungen an Vietnam.

Am 30. April 1975 durchbricht ein T-54 Panzer das schmiedeeiserne Tor des Doc Lap-Palasts, dem Sitz des Saigoner Präsidenten. Vom Dach der US-Botschaft in Saigon starten die letzten Helicopter mit ranghohen Offizieren der Besatzungsmacht. Saigon ist gefallen, Südvietnam nach zwei Jahrzehnten amerikanischer Besatzungsmacht befreit.

Irene und Gerhard Feldbauer berichteten von 1967 bis 1970 als Auslandskorrespondenten für die Allgemeine deutsche Nachrichtenagentur und Neues Deutschland in Wort und Bild aus Hanoi über den Befreiungskampf des vietnamesischen Volkes. Sie erlebten Nordvietnam unter dem Hagel amerikanischer Bomben, berichteten über das unsägliche Leid der Opfer des Giftkriegs gegen die Zivilbevölkerung, aber auch über den unbeugsamen Willen der Vietnamesen, sich gegen die Aggression zu verteidigen.

Sie erlebten das Scheitern der US-Bombenkrieges, die strategischen Wende im Befreiungskrieg während der Tet-Offensive im Frühjahr 1968, begleiteten vietnamische Kämpfer auf dem Ho-Chi-Minh-Pfad, berichteten aus Laos und Kambotschea. Ihre Bilder und Berichte wurden auch häufig von westlichen Nachrichtenagenturen übernommen und trugen zu einer realistischen Beurteilung der tatsächlichen Vorgänge in Vietnam bei.

In ihrem Buch schildern sie außerdem die grundverschiedene Haltung der bundesdeutschen Außenpolitik und der DDR zur amerikanischen Aggression, einerseits die offene Unterstützung für diesen völkerrechtswidrigen Krieg anderseits die wirtschaftliche Hilfe der DDR für Vietnam auf vielen Gebieten. Ein besonderes Kapitel ist der bundesdeutschen Solidaritätsbewegung für Vietnam und dem Widerstand amerikanischer Soldaten gewidmet, die in der Bundesrepublik stationiert waren.

In Irene und Gerhard Feldbauers Berichten und Bildern wird deutlich, wie und warum es Vietnam gelang, die stärkste Militärmacht der Welt in die Knie zu zwingen.

237 Seiten, zahlreiche Abb., brosch., Pahl-Rugenstein Verlag, ISBN 3-89144-366-8 19,90 Euro